2005

 Artikel zu den Kreisjugendtagen in Schwarzkollm

„Danger, Gefahr ! - 
Achtung – Kreisjugendtage“ war die Werbung, die aus Schwarzkollm auch bei uns in Frankfurt aufschlug.


„Sag nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt !“ das klang wieder typisch nach Cord.

Trotz dieser Warnung kamen viele junge Leute zu den Kreisjungendtagen 2005 am 21. und 22. Mai 2005 nach Schwarzkollm, um am Samstagmorgen das Großereignis des Kreiskirchensports auszutragen – das Volleyballturnier. Da ging es mächtig rund und 9 Mannschaften wetteiferten um die 3 Qualifikationsplätze zur Landesmeisterschaft in Niesky.
Doch bevor das Turnier losging, begegneten uns merkwürdige Gestalten, die sich den Gefahren des Alltag – jeder auf seine Weise – stellten. Da war einer, der vollständig im Schutzanzug hoffte vor der Atomstrahlung sicher zu sein, aber auch eine Kreisbekannte Übungsleiterin, die sich beim Sport verletzt hatte und dann noch der Typ, der sein Frühstück und sein Mittagessen in flüssiger, alkoholischer Form zu sich nimmt und seinen Kummer ersäuft. Das all das nicht die richtigen Wege sind, Gefahren zu begegnen zeigte uns Cord in seinem persönlichen Zeugnis mit der Geschichte von den zwei Spuren im Sand, die in schweren Zeiten zu einer werden, nämlich dann, wenn Jesus und trägt.
Nach Cords Andacht ging es zur Sache – die Auslosung für die Vorrunde des Turniers versprach interessante Partien. In 3 Gruppen in der Vorrunde, Überkreuzvergleich und Platzierungsrunde wurden die Kreismeister im Mixed-Volleyball ermittelt.
Das Rennen machte die Gastmannschaft der JG Vetschau, gefolgt von der JG Bluno und den Räcken von Spiel und Sport unter Gottes Wort Hoyerswerda. Die anderen Mannschaften werden es bei den Landesmeisterschaften schwer haben, an diesen Teams vorbeizukommen!
Die Gefahren des Sports bekamen leider auch einige Leute zu spüren. Den anwesenden Johannitern war trotzdem, Gott sei Dank, langweilig. So gab es kleinere Verstauchungen oder muskuläre Beschwerden zu behandeln, aber nichts wirklich Schlimmes.
Das Turnier endet gegen 16 Uhr. Bis dahin hatten immer wieder sorgenvolle Blicke gen Himmel die Wolken beobachtet. Doch das Wetter hielt, ein weiterer Grund Gott dankbar zu sein und manch roter Arm und Gesicht glühte am Abend vor Sonnenbrand. Auch das leckere Mittagessen und viel Tee halfen uns durchzuhalten
Nach einem leckeren Kaffee mit Kuchen gingen auch die letzten Sportler unter die Dusche und bereiten ihre Zelte und Schlafsäcke für das Übernachten vor. Wer das schon fertig hatte, konnte die Zeit nutzen und Spiele der Turniers diskutieren, alte Kontakte pflegen oder einfach das schöne Wetter genießen. Das Abendbrot mit leckeren Salaten und gegrillten Würsten stärkte auch die letzten erschöpften Sportler für den weiteren Abend.
Im Dorfgemeinschaftssaal wurde das Abendprogramm durch das „Rolling Magazine“ mit erheblichem Technikeinsatz gestaltet. Wer eine Teerwalze oder einen fahrenden Händler erwartete war hier eindeutig falsch. Mit allerhand fiesen Spielen wurden alle Anwesenden nach der Siegerehrung mächtig aufgemischt. Zu Frauen geschmückte Männer und eine ganze Zitrone zu essen war ja noch harmlos. Die spektakulären Punkte holten die Teilnehmer für ihre Mannschaften im Gummistiefelsprint, mit Sägespänen und Wasser in den Stiefeln und das noch der abschließende Handstand… Es gibt Sachen, die bringen erst richtig den Kick! Schließlich wurden wir ja gewarnt.
Gemischt mit Liedern und Rechenaufgaben, die nicht nur angehenden Ingeneuren die Köpfe in Schornstein verwandelte, rollte das Rolling Magazine langsam aus und alle gingen zurück zum Haus Engedi. Mit dem traditionellen Schwedenfeuern, Gesprächen und handgemachten Gitarrenmusik mit viel Gesang ging es streng auf Mitternacht zu. Wem es nicht spät genug zum Schlagen war, für den gab es noch das Mitternachtskino.
Ziemlich zerknautscht sahen einige Leute am Frühstück am Sonntagmorgen aus. Doch das Küchenteam meisterte auch das und der Kaffee und kräftige Frühstücksportionen zeigten ihre Wirkung. 
Im Gottesdienst heizte die Jungcombo des CVJM Hoyerswerda mächtig durch und einige Lieder bekamen ein ganz neues, rockig – punkiges Gesicht. 
Nach dem Gottesdienst hieß es Abschied nehmen, Zelt abbauen, Autos packen und zum Abschied hörte ich oft – bis nächsten Jahr wieder zum Turnier in Schwarzkollm und in 2 Jahren zu den Kreidjugendtagen.
Ein Dank an alle Mitarbeiter und Helfer, die mit der Vorbereitung und ihrem Tun vor Ort dieses Ereignis möglicht gemacht hatten.




 

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