Missiocamp 2009

MissioCamp Erzgebirge 2009
- Ich war dabei!
Ins Camp bin ich auf Empfehlung meiner Jugendwartin Doro gekommen, aber auch weil ich Gott finden wollte.
Ich bin schon seit längerem Christ, mal mehr und mal weniger. Ich hatte in letzter Zeit das Gefühl, dass ich meine Verbindung mit Gott irgendwie stärker machen müsste und ich hoffte dass die Camp-Woche mir das geben konnte.
Als ich am Sonntag ins Camp kam, waren meine Erwartungen aber erstmal Nebensache. Ich habe mich über das aufregende Programm gefreut und auf viel Spaß mit meinen Mädels.
Sonntagabend, nach den Workshops beim Ev'Event, hörte ich eine Predigt, die mich wieder an meine Ziele fürs Camp erinnerte. Nach der Predigt, als die Band spielte, hatte man die Möglichkeit, nach vorn zu gehen und gemeinsam mit anderen Jugendlichen, die sich zu Jesus bekennen wollten, ein Gebet zu sprechen. Ich war mir erst unsicher, ob ich gehen sollte. Schließlich war es erst der erste Abend und ich wusste noch nicht recht, ob ich das schon wirklich wollte. Ich wurde unruhig und hatte dann plötzlich so ein Gefühl. Irgendwie sagte es mir, dass ich etwas verpassen würde, wenn ich nicht nach vorn gehe und mich in einem Gebet Jesus anvertraue. Also tat ich es.
Herr Jesus Christus, ich brauche dich.
Ich habe bisher mein Leben selbst bestimmt.
Ich habe gegen dich gesündigt.
Bitte vergib mir meine Schuld.
Ich gebe dir jetzt mein Leben,
mit Leib, Seele und Geist,
mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Übernimm die Herrschaft in meinem Leben
und verändere mich so, wie du mich haben willst.
Ich danke dir, dass du mich angenommen hast.
Amen.
Die Folgen meines Handelns waren mir da noch nicht ganz bewusst, auch nicht das, was mit mir im Camp weiterhin passieren würde.
Am Anfang fand ich das Camp einfach spannend, es war lustig mit meinen Zimmer-Mädels und wir haben uns locker durch die Gegend gechillt.
Doch erst in den letzten 2 Camptagen hat sich in mir richtig was getan. Ich saß mit 2 Freundinnen auf der Brücke. Wir redeten über dies und das. Dann kamen wir aufs Thema Gott. Jede erzählte von sich und ihren Erlebnissen und Gedanken zu Gott. Da ist mir aufgefallen, dass ich leider manchmal auch ein ziemlicher Zweifler bin. Doch irgendwann während unseres Gespräches passierte etwas. Ich kann dieses Gefühl kaum beschreiben. Ich war einfach plötzlich mega glücklich und hatte das Gefühl, dass Gott mir total nah war. So nah wie ich es schon lange nicht mehr gefühlt habe, näher als ich geglaubt hatte. Ich hatte gedacht, Gott wäre weit weg gewesen, irgendwie unerreichbar.
Aber dann wurde mir plötzlich klar, dass er die ganze Zeit da war. Und dieses Gefühl ließ mich die ganze weitere Campzeit nicht mehr los. Meine Freundinnen haben sich schon gewundert was mit mir los war. Ich war wie ausgewechselt, einfach nur glücklich. :)
Ich bin in meinem Glauben ein ganzes Stück weitergekommen und auch motiviert an ihm im Alltag zu arbeiten.
Leider ist das Camp schon vorbei und ich leide momentan noch unter den Entzugserscheinungen.
Natürlich ist Gott auch weiterhin bei mir, aber die Gemeinschaft im Missiocamp war einfach mal richtig cool. Und jetzt, knappe 2 Tage nach dem Camp, steht für mich schon fest:
MissioCamp 2010, ich komme! :)
Erfahrungsbericht von Daniela, 15 Jahre


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