Jungschartag 24.5.08
Jungschartag 2008 „SCHOKO-ALARM“
Thema: „FAIR;FAIR; WAS IST FAIR?
„Schokoalarm“ wurde bei unseremdiesjährigen Jungschartag am 24. Mai ausgelöst.
Ca. 141 Kinder, 73 jugendliche Mitarbeiter, „ältere“ Helfer und Eltern strömten an diesem sonnigen Tag nach Schwarzkollm.
Schon zu Beginn der Einstiegsrunde kam mit der bunten „ bolivischen“ Band „Los Schocos“ und dem Hit „Schokoalarm“ Stimmung auf. Die für dieses Event extra zusammengestellte Band hatte natürlich noch mehr Hitverdächtiges auf Lager und brachte den Saal zum Tanzen.
Natürlich hatten die 17 anwesenden Gruppen sich gut auf das Thema vorbereitet und schon das Herstellen vielfältigster Pralinensorten probiert.
Da war es für die beiden Moderatoren Matthias und Elke, die durch die bunte Runde am Vormittag führten, gar nicht so einfach, eine außergewöhnliche Pralinensorte zu kreieren. Aber doch!- Es gab noch keine Sauerkrautpraline! Beim Herstellen dieser tauchte dann die Frage auf: Woher kommt eigentlich die Schokolade? Oder wo wächst der Kakaobaum? Auf einer Reise nach Bolivien musste das doch herauszufinden sein!
Optisch und akustisch wurden alle Anwesenden im Saal mitgenommen.
Doch was für eine Überraschung für Matthias und Elke: im Dschungel gab es keinen Kakaobaum! Plantagenarbeiter Maren erzählte, dass Anbau, Ernte und Gewinnung des Kakaos sehr mühsam sind und Einheimische nur selten den Geschmack von Schokolade kennen. Wie unfair! Ja, was ist eigentlich fair und wie kann man fair H(h)andeln? Wie können wir im Alltag fair miteinander umgehen? Die Moderatoren kamen auf eine Lebensregel aus der Bibel:,, So wie du selbst behandelt werden möchtest, so behandle auch die anderen. (Luk.7,12).
Mit diesem Tipp wurden die Gruppen dann auch an die „schokoladig -fairen“ Spielstände entlassen.– Da kam natürlich das Naschen nicht zu kurz! Vom Schokoladensortentesten über Schokoladenwettessen bis zum Früchte– Schokospieß, alle Naschkatzen kamen auf ihre Kosten. Fairness wurde an Spielständen wie „Wassertransport“,
„Kakaofässer über den „großen Teich“ transportieren“, „Kakaoernte“ geübt. Auch Wissenserweiterung und Kreativität kamen nicht zu kurz, an Ständen wie „Tücher bedrucken“, „ Schokoladenzutaten“ oder „Geographiespiel“ . Gehandelt wurde mit Schokotalern, die sich die Gruppen fair verdienen mussten. Für die Standbetreuer war es eine große Herausforderung, sich im fairen Bewerten zu üben. Nach so viel Schokolade kam die von Silke und Hartmuth gegrillte Bratwurst genau richtig, die mit gesponsorteter Erdbeer– Punika heruntergespült wurde. Die meisten Kinder schafften noch einen Schokopudding, einige sogar ein Eis von Henry`s Eisstand.
Bei der Abschlussrunde im Saal war dann allen klar, dass faires Handeln gar nicht so einfach ist. Es muss immer wieder geübt werden, so ähnlich wie das Fahrradfahren. Doch Übung macht den Meister und mit Gott als Trainer können und sollten wir es täglich erneut probieren.
Und was wurde aus den vielen Pralinen? - Na, die wurden „fair-teilt“!
Ein großes Dankeschön an alle fleißigen Helfer, egal ob an den Ständen oder als Gruppenbetreuer! Dankeschön auch an Gerion Mänzel, der sich wie jedes Jahr um die Technik kümmerte.
Für alle Beteiligten war der Jungschartag 2008 ein gelungener Tag.
Elke Henßchen
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