Jungschartag 2010

29. MAI  Jungschartag 2010

Rettende Rauchzeichen““

 

Zu einem Versöhnungstreffen lud der „Große Friedensrat“ am 29. Mai 2010 zum diesjährigen Jungschartag der EVJU e.V. auf den „Kubitzberg“ zu Füßen Schwarzkollms ein.

 

Diesem Ruf folgten 21 Stämme tapferer Indianer und Squaws, ebenso wie flotte Cowgirls- und Boys.

 

Kein Weg war ihnen zu weit, sie kamen mit schnellen Blechrossen, auf Schienen oder per Fuß, aus den Weiten des Lausitzer Seenlandes, den Wäldern um Ruhland und der großen Stadt Hoyerswerda.

 

Knapp 300 Friedenswillige konnten gezählt werden.

 

Warum nur hatte der „Große Friedensrat“ gerufen? Was würde diese Zusammenkunft bringen? Die Spannung war groß!

 

Aber da waren sie auch schon, die Vertreterinnen der der beiden Parteien: Martha Pfahl (Beate B.), eine Vertreterin des Stammes der „Kräftigen Blauzöpfe) und Mary Christmas (Elke H.), die wahrscheinlich der Ostwind nach Schwarzkollm getragen hatte.

 

Konnten sie Antwort geben? Doch erst einmal war alles wie immer: Streit!

 

Und jede hatte ihre eigenen Musiker mitgebracht: Mary ließ die coolen Cowboys Jo( Johannes Sch.) und Tommy (Tommy H.) in die Saiten hauen und Martha hoffte auf den Einklang von „Lauter Pauke“(Christoph L.) und „Lieblicher Lerche“ (Cecile D.).

 

Doch bei beiden gab es keine Harmonien! Erst auf den weisen Rat des Indianers „Große Lippe“ (Leo H.) und des Ranchers Ben (Benjamin U.), die seit langem schon eine Mischfreundschaft führen, probierten es die Musiker („Ever Justice“) zusammen und es klappte!

 

Aber Versöhnung bei Martha und Mary? -Weit gefehlt, denn nun zeigten die mitgebrachten Stämme und Cowboys- und Girls, was sie so drauf hatten!

 

Die „Schwarzfedern“, „Hosenaer Tatankas“und „Tettauer Wasserbüffel begeisterten alle Indianer und Cowboys mit urwüchsigen Stammestänzen und Kleidung.

 

Die „Cow- blenzer“ beeindruckten mit Linedance, die „Wilden Pferde vom See“ machten ihrem Namen alle Ehre und die Ruhländer „holten das Lasso raus“.

 

Ihr musikalisches „Rotes Pferd“ brachten die „Hermsdorfer Langzöpfe“ mit.

 

War nun vielleicht doch das Rauchen der Friedenspfeife in Sicht?

 

Aber immer noch nicht!

 

Da musste der „Große Friedensrat“ ganz entschieden eingreifen und schickte zwei neutrale Griechen, Dimitri Stupakos und seine reizende Begleitung Uschi (Linda B. und Christoph N.) mit dem Vermächtnis der Urahnen, einer uralten Schatztruhe…

 

Geheimnisvolle Schriftzeichen und Zahlen waren auf dem vergilbten Zettel zu lesen: Luk.6, 27- 35.

 

Und Martha+ Mary konnten sich erinnern, das war eine Botschaft aus den wahren Schriften- der Bibel!

 

Und was stand drin? Wenn die Cowboys das Pferd stehlen, den Esel noch dazu geben? Wenn die Indianer den letzen Mantel klauen, die Lederhose auch noch drauf packen? Und die Krönung von allem: DIE FEINDE LIEBEN?- also einander annehmen?

 

Jetzt endlich begriffen es Martha und Mary und ermutigten auch alle ihre Stammesmitglieder dazu:

 

Akzeptiert gerade die, die ihr nicht leiden könnt und nehmt sie an!- Denn: Seine besten Freunde lieben kann ja jeder!“

 

Und schon konnten alle die „Rettenden Rauchzeichen“ von Engedi sehen und wurden eingeladen, die neue Weisheit der Urahnen zu probieren, einander zu respektieren und gerecht zu kämpfen.

 

Indianer und Cowboys kamen dabei gleichermaßen auf ihre Kosten.

 

Geschickte, eifrige und begabte Stammesmitglieder (Dorothea Sch., Silke L., Birgit W. und Cord H.) hatten das Land von „Engedi“ in eine weite Prärie und ein Indianerdorf verwandelt. An 19 Stationen konnten alle Stämme ihre Kräfte messen.

 

Viele erfahrene Indianer und Cowboys halfen den kleineren bei den Mutproben und Geschicklichkeitstests:

 

Alle probierten sich im Schleichen auf Mokassins, Schießen mit Pfeil und Bogen, Heusack schlagen oder der Spurensuche.

 

Es wurde Lasso geworfen, die Zeichensprache der Indianer erlernt, oder sich vom Marterpfahl befreit.

 

Versöhnt wurde sich beim Rauchen der Friedenspfeife.

 

Für den stammesgemäßen letzten Schliff sorgten die perfekte Bemalung und der passende Indioschmuck.

 

Am „Silbersee“- Dorfteich konnten alle die gr0ße Winnetou- Mutprobe bestehen.

 

Hungrig trafen sich alle am Friedensfeuer, wo das Stockbrot brutzelte und am dampfenden Kessel, an dem von Vertretern des EVJU- Friedensrates (Silke+ Hartmut K. , Inge G. und Andreas H. ,Doreen B.) heiße „Erdapfelsuppe mit Büffellwürstchen“ und zum Aufpeppen Gemüse der Prärie verteilt wurde.

 

Friedlich und auch etwas geschafft, pilgerten alle zum Abschluss auf den Kubitzberg, auf dem der Friedensvertrag besiegelt wurde.

 

Der große Häuptling der Kirchgemeinden(Sup. Heinrich Koch) sprach den Abschlusssegen und alle Indianerstämme und Cowgirls und -Boys machten sich auf ihren langenHeimritt.

 

Allen fleißigen jungen und etwas gereifteren Stammesmitgliedern und Ranchern aus allen Stämmen der Neustadt- und Altstadtgemeinde und des CVJMs Hoyerswerda, aus dem weiten Ruhländer Land, der Elsterheide und der EVJU ein großes Indianer- und Cowboy- DANKESCHÖN!

 

Elke Henßchen

 

-ZUR BILDERSHOW-

 

 

 

 

 

plants